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Wilhelm Conrad Röntgen
geboren am 27. März 1845 in (Remscheid-)Lennep
gestorben am 10. Februar 1923 in München
- Jugend- und Schuljahre im niederländischen Apeldoorn und in Utrecht
- Studium des Maschinenbaus 1865 bis 1871 in Zürich
- 1871/1872 war er Assistent des Experimentalphysikers August A. E. E. Kundt
- 1874 Habilitation in Straßburg
- 1875 Ruf an die Landwirtschaftliche Hochschule Hohenheim für Physik und Mathematik
- 1876 Rückkehr nach Straßburg, Ordinarius für Theoretische Physik an der Universität Gießen
- 1888 bis 1900 Ordinarius der Experimentalphysik an der Universität Würzburg, ab 1894 deren Rektor
- 1894 Entdeckung der Röntgenstrahlen
- 1900 Direktor am Universitätsinstitut für Experimentelle Physik München
- 1901 Nobelpreis für Physik
Die Entdeckungen der Röntgenstrahlen hat die Medizin, Wissenschaft und Technik und Wissenschaft maßhaltig beeinflußt. Röntgen entdeckte bei Forschungsarbeiten mit Kathodenstrahlen am Abend des 8. November 1895 durch Zufall die durchdringenden Eigenschaften der zunächst von ihm so genannten "X-Strahlen". In seiner ersten Publikation über diese neuen Strahlen vom 28. Dezember 1895 für die Physikalisch-Medizinische Gesellschaft an der Universität Würzburg und einem folgenden Vortrag vor der Gesellschaft gab er den Anstoß zur medizinischen Auswertung, indem er neben Aufnahmen technischer Gegenstände als Demonstrationsobjekt auch seine Hand und die seiner Frau Anna Bertha röntgenphotographisch darstellte.
Wenige Wochen später hatten die Ärzte nahezu weltweit die möglichen medizinischen Anwendungen der neuen Strahlen erkannt und begannen sie trotz aller damals unzulänglichen technischen Mittel in ihrer täglichen Praxis umzusetzen.
Die berühmten wissenschaftlichen Mitteilungen Röntgens: 1. Mitteilung vom 28. Dezember 1895 ("Über eine neue Art von Strahlen; Vorläufige Mitteilung"), 2. Mitteilung vom 9. März 1896 ("Eine neue Art von Strahlen"), 3. Mitteilung vom 3. Mai 1897 ("Weitere Beobachtungen über die Eigenschaften der X-Strahlen").
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